Streitfrage Brühlbelebung

http://www.freiepresse.de/LOKALES/CHEMNITZ/Streitfrage-Bruehlbelebung-artikel8518820.php

ZitatBeginn: Freie Presse: Frau Schulze, warum sind Sie 2010 auf den Brühl gezogen?

Katrin Schulze: Das ist hier eine Super-Innenstadtlage und dazu schön ruhig. Der Brühl ist eine Perle. Ich liebe die Kirschblüte im Frühjahr. Ich bin mit meinem Mann von Leipzig hierher gezogen. Von einer geplanten Belebung wussten wir damals nichts. Aber in diesem Jahr war uns der Kultursommer einfach zu laut. Wenn es nächstes Jahr wieder so wird, ziehen wir weg.

Herr Krieger, Sie sind Vorstand der Brühlpioniere, haben hier also ein Haus gekauft. Warum wollen Sie auf den Brühl ziehen?

Holm Krieger: Das hängt mit der Belebung zusammen. Und mit der Idee des Musikkombinats in der Liebknechtschule. Dort soll alles entstehen, was für die Musikwirtschaft nötig ist, von Bandprobenräumen über Tonstudios bis zum Publikumsverkehr durch das Atomino. Man kann immer sagen, die anderen sollen mal machen. Aber wir wollten dabei eine Rolle spielen.

ZitatEnde

 

Chemnitz Bunter Brühl Kultursommer 2013 Atomino Tolle Wohnungen im Brühlviertel 14.11.2013

Spätestens seit Septemper 2013 haben wir in der Stadt Chemnitz eine Medienkampagne, die das Ziel hat, ein vermeintlich „herrenloses & unbelebtes“ Stadtviertel mit einer sogenannten „Belebung“ penetrant zu beglücken.

Aktivisten dazu sind
– die Band Kraftklub, die in Chemnitz entstanden ist
– der Club Atomino e.V., der sich vor ca. 1 Jahr (also 09/2012)  im Viertel nach mehreren Umzügen innerhalb der Stadt niedergelassen hat, aber Ende 09/2013 verzogen ist, um den gerichtlich in Aussicht gestellten Risiken zu entgehen und der mit o.g. Band familiär verbunden ist.
– die Frau Oberbürgermeinsterin der Stadt Chemnitz
– und einige Redakteure der ansonsten geschätzten Zeitung „FreiePresse“.

Fortsetzung folgt.

Die Mittel & Methodender der Beglücker sind teilweise zu laut, um mit den Regularien eines „Allgemeinen Wohngebietes“,als welches das Brühlviertel von der Stadt vor Jahren eingeordnet wurde, zu hamonieren.

Das ruft die Personen auf den Plan, die zum Teil bereits vor 10 Jahren im Vertrauen auf die Festlegung als „Allgemeines Wohngebiet“ investiert haben.